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Lesen

Alte deutsche Schrift lesen lernen

Alte deutsche Handschrift entziffern — Schritt für Schritt. Vom einzelnen Buchstaben bis zum ganzen Wort.

Wer heute einen Brief der Urgroßmutter, ein Kirchenbuch oder eine Feldpostkarte aufschlägt, steht meist vor der deutschen Kurrentschrift — und ihrer späten Schulform, der Sütterlin, die bis 1941 in der Schule gelehrt wurde. Die Buchstaben sind dieselben wie heute, nur ihre Gestalt ist eine andere: Das e sieht aus wie ein n, das u trägt zur Unterscheidung einen Bogen, und das lange ſ wird gern für ein f gehalten. Gelesen lernt man sie so, wie sie damals geschrieben wurde — Buchstabe für Buchstabe und dann im ganzen Wort. Drei Hilfen stehen dafür bereit: das Lese-Quiz, das abfragt und dir bei den klassischen Verwechslern das Merkmal nennt, an dem du die Form das nächste Mal erkennst; die Schreibtafel, die jede Vorlage Buchstabe für Buchstabe zeigt; und die Lesart-Prüfung für das eine Wort, das sich nicht entziffern lassen will. Worin sich Kurrent, Sütterlin und Offenbacher unterscheiden, erklärt die Schriftkunde.

Lese-Quiz

Erkenne die Buchstaben in einem kurzen Abfragespiel — vom einzelnen Zeichen bis zum ganzen Wort.

Quiz öffnen

Schreibtafel

Die drei historischen Vorlagen auf einen Blick — die Sütterlin schreibt sich Zug um Zug selbst. Zum Vergleichen und Nachschlagen.

Zur Tafel

Lesart prüfen

Ein Wort aus deinem Brief, eine Vermutung — die Feder schreibt sie, daneben die Verwechsler, an denen das Entziffern hängt. Kennt das Wörterbuch ähnliche Wörter, stehen sie dabei.

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